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Einer für Alle - Alle für Einen!



Unter diesem Motto fand unser diesjähriges Sommerlager in der Normandie, Frankreich statt. Es drehte sich also alles um die Legende der Drei Musketiere: Direkt in den ersten Tagen bekamen wir zum ersten Mal Besuch von Aramis, Arthos und Portos. Sie zeigten uns, was Teamwork ist, wie man etwas mit Vielen leichter schafft als allein und gaben uns die Aufgabe, das Umland zu erkunden, all dies sollte uns später noch sehr nützlich sein… Denn die Drei berichteten uns auch von den Problemen mit ihrem Widersacher Kardinal Richelieu … - aber dazu später mehr.
Erst einmal erkundeten wir die schöne und geschichtsträchtige Normandie: Alle Stufen machten Ausflüge in die nahe gelegene Stadt Bayeux und fuhren zum geschichtsträchtigen Omaha Beach und dem dazugehörigen Soldatenfriedhof – Eindrücke die wohl Vielen von uns ein Leben lang nicht vergessen werden. Hier wurde die Geschichte, die in der Normandie vor mehr als 60 Jahren geschrieben wurde, sowohl den Kindern als auch Leitern näher gebracht
Zur Mitte des Lagers stand dann „haiken“ im Programm: Während die Pfadis mit dem Rad ein kleine „Tour de France“ in Richtung Cherbourg machten, ging es bei Wölflinge und Juffis per pedes los. Die Wölflinge wanderten von St. Lo aus südlich durch das Tal der Vire. Die Juffis hingegen versuchten von dem gleichen Startpunkt aus den heimischen Zeltplatz zu erreichen und durchwanderten dabei den Cerisy-Wald.
Nachdem alle Gruppen wieder im heimischen Bayeux angekommen waren, fand – wie es sich gehört – das große Bergfest statt, das traditionell die Mitte des Lagers markiert. Nach einem Wortgottesdienst und einem fantastischen Dinner gab es am Abend noch Partyspiele, bei denen auch die Drei Musketiere wieder zu Besuch kamen. Leider hatten sie auch schlechte Nachrichten, denn der Kardinal kam ihnen mehr und mehr auf die Spur.
Schon am nächsten Tag erhielten wir Nachricht, dass sie gefangen genommen wurden und getrennt voneinander festgehalten werden. Nun war es natürlich an uns, die 3 wieder zu befreien, was uns dank Teamwork, Kombination und Geschick gelang. Nun da die Drei wieder frei waren, wollten wir zusammen endlich etwas gegen den Kardinal unternehmen – so kann es ja schließlich nicht ewig weiter gehen... Denn, dass dieser nicht aufgegeben hatte, wurde spätestens bei der Nachtwanderung, bei der alle noch einmal großen Mut bewiesen, klar. Der Kardinal hatte einen Boten geschickt, der einen Wettstreit zwischen Musketieren und Pfadfinder auf der einen Seite und dem Kardinal auf der anderen Seite angekündigt hatte.
Aber auch diese letzte Prüfung meisterten wir mit Bravour und so bedankten sich Artos, Portos und Aramis für die tatkräftige Hilfe.
Unsere Aufgabe war erfüllt!
Wir haben in diesen zwei Wochen jede Menge erlebt, hatten viel Spaß und ließen uns dabei auch vom Dauerregen nicht aufhalten.

von Christina
DPSG Stamm Weiße Rose 06/06/02  |  Impressum  |  Anfahrt